Wie baue ich ein Bett? 17.12.2015 10:13

Wenn es um die Einrichtung der eigenen vier Wände geht, sind die meisten Menschen mit gutem Recht eher wählerisch und möchten nur das Beste für sich und die Liebsten.

Da man in Möbelhäusern allerdings ein immenses Vermögen ausgeben kann, ist es immer eine Überlegung wert, vielleicht einmal doch selbst Hand anzulegen. Das kann im Endeffekt viel Geld sparen und zudem kann man sich selbst jeden Wunsch und Anspruch erfüllen, den man selbst an das neue Möbelstück stellt.

Ist ein neues Einzelbett in Planung, kann man dieses Projekt mit einigen Vorkenntnissen und einer guten Vorbereitung auch problemlos in einem Tag oder allerhöchstens einem Wochenende bewältigen.

Wer sich regelmäßig und gern als Handwerker betätigt, weiß es: Eine gute Planung im Voraus erspart viel Frust und auch Zeit. Daher sollte man sich bei dem Projekt Bettbau schon einige Tage vor Arbeitsbeginn mit der Thematik beschäftigen, eine detaillierte Zeichnung erstellen und sich Gedanken machen über alle Werkzeuge und Baumaterialien, die benötigt werden, um das persönliche Traumbett ohne große Rückschläge und Dramen während inmitten des Arbeitsprozesses fertigstellen zu können.

Berücksichtigt werden muss hier natürlich unter anderem die Größe des Raumes in dem das Möbelstück anschließend seinen Platz finden soll, denn nichts ist ärgerlicher als ein derartiges Problem nach Fertigstellung.

Auch sollten die Standardmaße eines handelsüblichen Bettes eingehalten werden, da anschließend natürlich auch Matratzen, wie sie im Einzelhandel erhältlich sind, hinein passen müssen.

Ein wichtiger Faktor, bei dem man in jedem Fall mit größter Sorgfalt vorgehen sollte und auch muss, ist die Auswahl der richtigen Materialien. Der Schlaf bedeutet eine wichtige Erholungsphase für den Menschen und daher darf man hier nichts vernachlässigen.

Eine hohe Qualität sollten die diversen Einzelteile des neuen Bettes immer aufweisen. Hierbei ist das richtige Holz ein ausschlaggebender Punkt beim Bau des neuen Traumbettes. Viele Hölzer, die in Baumärkten erhältlich sind, können sich bei Feuchtigkeit in der Luft oder auch durch andere äußere Einflüsse leicht verziehen, was die ganze vorherige Planung und Berücksichtigung der richtigen Maße, was stundelange Arbeit bedeutet, schnell wieder zunichte machen kann.

Zum zweiten muss ein Möbelstück wie ein Bett natürlich auch äußerst stabil ausfallen, da es Tag für Tag stundenlangen Belastungen ausgesetzt ist. Daher sollte man immer auf diverse, im besten Falle europäische Harthölzer zurückgreifen. Dazu zählen bekannte Renner im Möbelgeschäft wie Buche, Ahorn, Eiche, Esche, Erle, Nußbaum, Fichte, Lärche oder auch Birke und Douglasie.

Wichtig ist es hierbei, auf die verschiedenen Farbtöne einzugehen, die die Hölzer haben. Es muss beachtet werden, dass sich das neue Bett möglichst gut in den Raum einfügen soll und daher sollten immer ähnliche Farbtöne verwendet werden.

Außerdem muss beachtet werden, dass Naturhölzer durch UV-Einfluss ihre Colorierung verändern können. Aus dem Holz entstehen im Arbeistprozess dann Latten, Platten für die Längs- und Kopfseiten und Vierkanthölzer für die Füße.

Wer nicht selbst zuschneiden möchte und zu Hause nur noch die Montage eines fertigen Bettes erledigen möchte, kann diesen Arbeitsschritt auch problemlos im Baumarkt erledigen lassen.

Sind jedoch eine elektrische Säge, ein Akkubohrer, Bohrersätze, Schrauben und das nötige handwerkliche Geschick vorhanden, lassen sich diese Arbeitsschritte auch gut selbst vornehmen.

Ein letztes Finish kann das Traumbett dann durch Farbe oder auch nur etwas Klarlack bekommen, am besten auf ökologischer Basis, da immer berücksichtigt werden muss: In der neuen Schlafstätte werden in Zukunft die kostbarsten Stunden des Tages verbracht werden.


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