Unterschied Klar- und Schmutzwassertauchpumpen 20.02.2016 17:36

Unterschied zwischen Klar- und Schmutzwassertauchpumpen

Klarwassertauchpumpen und  Schmutzwasserpumpen gehören beide der Gattung Tauchpumpen an .

Wenn Wasser schnell abgepumpt werden muss dann kommen Tauchpumpen immer zum Einsatz. Tauchpumpen werden im Gegensatz zu Gartenpumpen oder Hauswasserwerken direkt ins Wasser gestellt.

Wenn nach starken Regenfällen der Keller oder Hof Unterwasser steht ist es ein leichtes mit der geeigneten Tauchpumpe schnell das Wasser abzupumpen. Aber auch Baugruben, Gartenteiche und  Schwimmbäder vor dem Winter können abgepumpt werden.

Durch den angebauten Schwimmer schaltet sich die Tauchpumpe bei zu einem geringen Wasserstand automatisch ab. Es gibt drei verschiedene Arten der Steuerung.

Schwimmschalter: Hier hängt ein Schalter an einem kurzen Kabel welcher mit abnehmenden Wasserstand die Pumpe abschaltet.

Sensorgesteuert: Hier fängt die Pumpe an zu laufen, wenn ein Metallkontakt mit Wasser in Berührung kommt. Sobald das Wasser gesunken ist, geht die Pumpe aus.

Innenliegender Schwimmschalter: Hier bewegt sich ein Kunststoffbehälter in einer an der Pumpe angebrachten Vorrichtung. Welcher bei steigendem Wasser die Tauchpumpe anschaltet, bzw. bei fallendem Pegel abschaltet.

Klarwassertauchpumpe

Klarwassertauchpumpen kommen häufig zum Einsatz, wenn Frischwasser oder Grauwasser abgepumpt werden muss. Zum Beispiel Zisternenwasser für die Hausversorgung oder die Gartenbewässerung, aber auch bei Überschwemmungen, wo das Wasser keine großen Schmutzpartikel mit sich führt. Ein Klarwassertauchpumpe kann maximal Schmutzpartikel von bis zu 2-3mm verkraften ohne Schaden zu nehmen. Klarwasserpumpen haben auch den Vorteil, das sie auch für geringere Mengen Wasser noch Bodennah absaugen können. Manche Tauchpumpen schaffen eine Resthöhe von bis zu 1mm wie die Güde GFS 401 S.

Schmutzwassertauchpumpen

Schmutzwassertauchpumpen kommen dann zum Einsatz wenn es richtig zur Sache geht. Es ist keine Seltenheit, das diese Art von Pumpen Korngrößen von bis zu 35mm ohne Probleme verträgt. Solche Gegebenheiten hat man z.B. auf der Baustelle aber auch bei richtigen Hochwasserständen, wo allerlei Unrat mit im Wasser schwimmt. Aber auch zum absaugen von Fäkalien können diese Pumpen verwendet werden. Bei dieser Art von Pumpe lässt sich das Wasser nicht auf Bodenhöhe absaugen. Außer man stellt die Pumpe in einen Schacht um möglichst das ganze Wasser bei einer Überschwemmung absaugen zu können.

Es gibt aber auch noch kombinierte Tauchpumpen, die beide Vorteile einer Klarwassertauchpumpe und Schmutzwassertauchpumpe vereinen.

Fazit:

Für die reine Gartenbewässerung aus einem Regenfass oder Zisterne reicht eine Klarwassertauchpumpe bzw. Tauchdruckpumpe. Wenn man doch jährlich den Gartenteich auspumpen muss oder öfters mit Überschwemmungen zu tun hat, legt man sich besser eine Schmutzwassertauchpumpe zu.

Oder man greift auf eine Kombi Tauchpumpe zurück, damit liegt man immer richtig.


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