Seien Sie sicher in Ihren eigenen vier Wänden 22.01.2016 10:40

Achtung Einbruchgefahr!

Statistiken zufolge wird in Deutschland jede zweite Minute ein Einbruch verübt. Die Folgen für die Bewohner sind meist verheerend. Nicht nur dass die Diebe Wertgegenstände und Bargeld erbeuten, oft sind es gerade Gegenstände wie Schmuck, etwa das Erbstück der geliebten Oma, oder andere Erinnerungsstücke, die ebenfalls entwendet werden.

Nicht zu unterschätzen ist auch der psychologische Effekt, den solche Einbrüche auf die Betroffenen haben: Oft wurde das private Heim verwüstet zurück gelassen. Für viele Einbruchsopfer ist es das Schlimmste, dass hier Wildfremde gewaltsam in die Intimsphäre der eigenen Wohnung eingedrungen sind.

Schwachstellen sichern
Einbrüche lassen sich jedoch mit einigen Sicherheitsvorkehrungen verhindern. Mit wenigen Schritten machen Sie ihre eigenen vier Wände ein ganzes Stück sicherer.

Sie müssen bedenken, dass jede Öffnung, eine Schwachstelle ist, die findige Einbrecher nutzen. Die meist professionell organisierten Einbrecherbanden werden mit normalen Türschlössern mühelos fertig. Experten und Polizei empfehlen daher hochwertige Zusatzschlösser. Dies gilt vorallem auch für Türen und Fenster, die für Diebe besonders leicht und sichtgeschützt zugänglich sind, wie rückwärtige Balkontüren und Kellertüren.

Auch Panzerriegel können eine Eingangstür sicherer machen. Rolläden sind grundsätzlich ein zusätzlicher Schutz, durch Rollädensicherungen lässt sich dieses Hindernis für Diebe noch erschweren.

Neuralgischer Unsicherheitspunkt bei Häusern sind auch Kellerfenster, die für Diebe leicht zum einfachen Einstieg werden können, wenn sie nicht ausreichend geschützt sind. Mit massiven Gitter und Gitterrostsicherungen kann man diese Schwachstelle ganz einfach unschädlich machen.

All diese Sicherheitsvorkehrungen wirken auf zweifache Weise: Zum einen können sie tatsächlich nachhaltig das Einbruchvorhaben vereiteln, zum anderen wirken sie abschreckend. Der Dieb, dem meist nur wenig Zeit bleibt, wird sich für das weniger gut gesicherte Haus Ihres Nachbarn entscheiden, wenn er sieht, dass Sie vorgesorgt haben.

Mit Helligkeit gegen lichtscheue Gesellen

Diebe sind von Natur aus lichtscheue Gesellen und nicht umsonst nimmt in den dunklen Wintermonaten die Einbruchsrate zu. Machen Sie den Dieben einen Strich durch die Rechnung, indem Sie Ihr Grundstück genügend ausleuchten.

Ein einfaches Mittel Diebe wirksam abzuschrecken sind daher Bewegungsmelder. Plötzlich hell erleuchtete Gärten und Kellereingänge scheuchen so manchen Dieb über alle Berge.

Es ist auch von Vorteil Hauseingänge in der Dämmerung und in der Nacht zu erleuchten, um das Haus auch während Ihrer Abwesenheit bewohnt und belebt aussehen zu lassen. Denn 90 Prozent aller Einbrüche geschehen während die Bewohner der Häuser und Wohnungen nicht da sind. Deswegen gilt es das Haus stets bewohnt erscheinen zu lassen.

Insbesondere in der Urlaubszeit, wenn Einbrecherbanden gezielt ausspähen, ob Hausbewohner verreist sind, empfiehlt es sich Vorkehrungen zu treffen, die Ihre Anwesenheit vortäuschen: Bitten Sie zum Beispiel einen Nachbarn um das regelmäßige Hoch- und Runterlassen der Jalousien oder installieren Sie eine Lichtanlage, die verschiedene Räume des Hauses in zufälliger Folge erleuchtet.


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