Sandkasten - der Klassiker im Garten! 17.12.2015 10:18

Hat man erst Kinder, Enkelkinder oder Patenkinder um sich herum, wird sehr bald der ureigene Spieltrieb wiederentdeckt. Ist man dazu auch noch handwerklich begabt, kann man im Handumdrehen die kleinen Herzen höher schlagen lassen.

Mit etwas Geduld, zweckentsprechendem Material und vor allem dem geeigneten Werkzeug, lassen sich wunderbare Spielgeräte wie z. B. einen selbstgebauten Spielturm, eine Holzschaukel, den klassischen Bestseller Sandkasten und vieles mehr verwirklichen.

Anleitung für einen selbstgebauten Sandkasten

Materialliste:

- 4 Holzbretter für die Außenkonstruktion ca. 2 x 150 x 20 (Stärke x Länge x Breite in cm)
- 4 Holzbretter für die Innenkonstruktion ca. 2 x 114 x 20 (Stärke x Länge x Breite in cm)
- 4 Sitzbretter ca. 2 x 132 x 20 (Stärke x Länge x Breite in cm)
- Atmungsaktive und wasserdurchlässige Folie (ca. 150 x 150 cm)
- ca. 300 Kg Sand
- Kies für den Untergrund

Die Maße können selbstverständlich individuell verändert werden. Die Größe von Innen- zu Außenkonstruktion müssen jedoch im Verhältnis zueinander berechnet und angepasst werden.

Als nächster Schritt wird im Garten nach einem geeigneten Platz für den Sandkasten Ausschau gehalten. Der Platz sollte wenn möglich nicht zu sonnig gewählt werden, da die Kleinen mitunter beim Spielen die Zeit vergessen. Die Eltern sollten den Platz gut einsehen können, um jederzeit die Kleinen im Blickfeld zu haben.

Ist der Platz für den Sandkasten ausgewählt und die Baumaterialien besorgt, kann das Vorhaben beginnen.

1. Ein Loch mit den Maßen 160 x 160 cm und ca. 20 cm Tiefe ausheben.
2. Diesen Untergrund gleichmäßig mit Kies auslegen.
3. Die Holzbretter für die Innenkonstruktion werden an den Kanten aneinander genagelt. Es entsteht ein quadratisches Gerüst, an dem innen die wasserdurchlässige Folie rundherum befestigt wird. Am besten mit einem Tacker.
4. Dieser Aufbau wird in das Loch auf den Kies gestellt. Sollte es in den Sandkasten regnen oder beim Spielen Wasser hineingelangen, kann dieses durch die wasserdurchlässige Folie bequem Abfließen.
5. Nun werden die Bretter für die Außenkonstruktion ebenfalls aneinander genagelt. Es entsteht wiederum ein quadratisches Gerüst, welches etwas größer als der Innenaufbau ist. Dieses Gerüst wird um den Innenaufbau gestellt und muss so im Loch stehen, dass es in der Höhe bündig mit dem Innenaufbau abschließt.
6. Im nächsten Schritt werden die Sitzbretter angebracht. Diese werden so auf die beiden Quadrate genagelt, dass eine Sitzfläche entsteht. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, die Nägel so einzuschlagen, dass sie tief im Holz versinken. Das ist sehr wichtig, um jegliche Verletzungsgefahr durch einen hervorstehenden Nagel zu unterbinden.
7. Sollte zwischen der Außenkonstruktion und dem ausgehobenem Loch ein Spielraum sein, kann dieser mit Erde oder Kiessteinchen geschlossen werden. Jetzt nur noch den Sand einlassen, allerlei Förmchen, Sieb, Gießkännchen, Schaufel, Rechen etc. besorgen und der Spaß kann beginnen.

Sinnvoll ist die Anschaffung einer Abdeckplane, um nach dem Spielen den Sandkasten vor Witterung, rumstreunenden Katzen etc. zu schützen.


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