Rund um die Tomate 17.12.2015 10:22

Die Tomate wurde von dem bekannten Seefahrer Kolumbus in Europa eingeführt und galt lange Zeit als reine Zierpflanze. Gegessen wurde sie nicht, da sie für giftig gehalten wurde.

Mittlerweile aber gehört die Tomaten zu einer der bekanntesten und beliebtesten Gemüsesorten. Es gibt unzählige Sorten dieser beliebten roten Pflanze; Schätzungen zufolge etwa 2.500. Jährlich kommen neue Sorten hinzu. Besonders resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sind die sogenannten alten Tomatensorten; diese sind zudem besonders schnittfest.

Es gibt Tomaten in ganz unterschiedlichen Größen; die kleinsten sind gerade einmal so groß wie eine Johannisbeere, während die größten Sorten bis zu ein Kilogramm wiegen können. Mittlerweile variieren auch die Farben; Tomaten gibt es in gelb, orange, rot und auch schwarzrot und sogar gestreifte Tomaten sind keine Seltenheit.

Über den Geschmack sagen diese Farben natürlich nichts aus. Aufgrund ihrer Größe und Farbe werden Tomaten unterteilt in Fleisch-, Strauch-, Eier- und Kirschtomaten. Kirschtomaten, auch gerne als Cherrytomaten bezeichnet, sind die kleinsten Vertreter und wiegen maximal 40 Gramm.

Bekannteste Sorten sind hier Bistro, Black Pear, Evita, Gelbe Mirabelle oder Gardeners Delight. Einen besonders intensiven Geschmack haben die Eiertomaten, welche den Namen ihrer Form zu verdanken haben.

Die Vermehrung der Tomate erfolgt ausschliesslich über den Samen; empfehlenswert ist es, die Tomaten im Gewächshaus vorzuziehen. Auch im Frühbeet oder in Pflanzkästen ist dies problemlos möglich. Man sollte die junge Pflanze solange hier belassen, bis sie einige Zentimeter hoch ist.

Besteht draußen keine Frostgefahr mehr, kann man die Tomate in den Garten pflanzen. Dies ist in der Regel Mitte bis Ende Mai. Natürlich ist es aber auch möglich, die Tomate das ganze Jahr über im Gewächshaus zu belassen.

Besonders gut gedeihen Tomatenpflanzen übrigens auf sandigem Lehmboden; wichtig ist es allerdings, sie ausreichend zu düngen. Natürlich muss die Tomatenpflanze auch regelmässig gegossen werden, ein zu feuchter Boden schadet der Tomate aber eher. Giessen sollte man die Pflanze nur von unten; am besten verwendet man Regenwasser, welches kalkarm ist.

Rechnet man mit einem regenreichen Sommer, sollte man die Tomate lieber in einem Tomatenhaus anbauen. Dieses schützt die Pflanze zudem vor der gefürchteten Krankheit Braun- und Krautfäule. Sind die Früchte mit diesen braunen Flecken befallen, kann man diese nicht mehr essen.

Diese Krankheit tritt vor allem bei starker Nässe und Taubildung auf; ein Überdach kann so diese Krankheit verhindern. Wichtig ist es zudem, die Pflanzen in einem ausreichenden Abstand zu pflanzen. Andere gefürchtete Krankheiten sind der Echte Mehltau und der Grauschimmel sowie die Blütenendfäule.

Mit etwas Glück tragen die Tomatenpflanzen dann ab den Monaten Juni oder Juli Früchte, wodurch die Pflanze sehr schwer wird. Nun sollte man die Pflanze wenn möglich an ein Spalier binden, damit der Stamm nicht bricht. Bei den kleinwüchsigen Buschtomaten ist dies natürlich nicht nötig.


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