Richtige Teichpflege 17.12.2015 10:28

Damit sich die Pflanzen und Tiere im Gartenteich wohlfühlen, ist eine regelmäßige Teichpflege erforderlich. Welche Arbeiten wann anstehen und worauf dabei zu achten ist, erklärt der folgende Artikel.

Im Frühjahr mit der Teichpflege beginnen

Die Teichpflege beginnt im zeitigen Frühjahr. Sie dient dazu, den Boden und das Wasser gründlich zu reinigen. Alle abgestorbenen Pflanzenteile werden abgefischt. Der Schlammsauger beseitigt sämtliche Ablagerungen auf dem Teichgrund. Sollten einige Pflanzen den Winter nicht überlebt haben, können neue gepflanzt werden. Ein Wassertest gibt Auskunft darüber, ob ein Teilwasseraustausch erfolgen muss. Letztlich wird die Teichpumpe wieder fit gemacht und in den Teich eingebracht.

Regelmäßige Reinigung schützt im Sommer vor Algenblüte

Allzu viele Algen sind im Gartenteich unerwünscht. Um ihr Auftreten zu vermeiden, muss der Teich regelmäßig gereinigt werden. Abgeblühte und abgestorbene Pflanzenteile entfernt man wöchentlich. Auch der Boden bedarf einer regelmäßigen Pflege, damit er nicht zu viele Nährstoffe enthält. Die Teichpumpe läuft in wärmeren Phasen rund um die Uhr, um für eine bessere Durchlüftung zu sorgen. Verschiedene Pflanzenarten wie der Froschlöffel sollen die Algenbildung minimieren. Überhaupt ist eine angemessene Bepflanzung wichtig für das biologische Gleichgewicht im Teich. Bei Bedarf sind die Pflanzen zu düngen.  

Im Herbst regelmäßig Laub vom Wasser absammeln

Die wichtigste Maßnahme bei der Teichpflege im Herbst ist das Absammeln von Laub, da dieses im Wasser vergehen würde. Wer sich die Mühe ersparen möchte, spannt ein feinmaschiges Netz über den Teich. Dieses braucht nur einmal wöchentlich abgenommen und abgeschüttelt werden. Sämtliche abgestorbene Pflanzenteile sind weiterhin großzügig abzuschneiden oder abzusammeln, damit sich im Wasser keine Faulgase bilden. Vor dem Einzug des Winters muss noch einmal eine gründliche Reinigung vorgenommen werden. Das bedeutet, den Teichboden noch einmal mit dem Schlammsauger zu bearbeiten sowie alle Schwebstoffe aus dem Wasser zu fischen. Pflanzen, die nicht winterhart sind, müssen ins Haus genommen werden. Einige Arten vertragen einen kräftigen Rückschnitt, bevor sie in die Winterruhe gehen. Damit die Pumpe nicht einfriert, wird sie vor dem Einsetzen des Frosts aus dem Wasser genommen und gründlich gesäubert. Anschließend bewahrt man sie in einem mit Wasser gefüllten Eimer auf. Das verhindert, dass das Material porös wird. Sollten an der Pumpe Schäden erkennbar sein, bessert man diese gleich aus.

Im Winter den Teich vom Eis freihalten

Die einzige Aufgabe der Teichpflege im Winter besteht darin, die Wasseroberfläche zumindest teilweise vom Eis freizuhalten. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Fische im Gewässer überwintern. Anstatt regelmäßig Löcher in die Eisdecke zu schlagen, besorgt man sich einen Eisfreihalter. Der Handel bietet unterschiedliche Modelle an. Viele von ihnen besitzen neben dem praktischen auch einen dekorativen Aspekt. Steigen die Temperaturen im kommenden Frühjahr auf ungefähr 10 Grad Celsius, wird erneut mit der Teichpflege begonnen. Die Fische werden allerdings erst gefüttert, wenn die Wassertemperaturen um die 15 Grad Celsius aufweisen.   

 


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