Gartenbewässerung im Sommer 17.12.2015 10:35

Im Sommer muss der Bewässerung des Gartens besonders viel Beachtung geschenkt werden. Diese Jahreszeit ist durch Hitzeperioden, Trockenheit und heftige Gewitter geprägt. Damit die Pflanzen im Garten regelmäßig bewässert werden, sollte der Gartenbesitzer selbst die Bewässerung übernehmen. Wie dies zum Wohle der Rasenflächen und Gewächse am besten gelingt, steht hier.

Richtig ausgestattet sein

Für eine effiziente Bewässerung des Gartens ist eine gute Ausrüstung an Gartenartikel erforderlich. Dazu gehören Brausen, Spritzen, Gartenschläuche und Schlauchstecksysteme. Auch Pumpen, Rasensprenger und Regner können sich als sehr hilfreich erweisen. Welche Ausstattung die richtige für die Gartenbewässerung ist, hängt stark von der Gartengröße und dem jeweiligen Bewuchs ab. Bereits bei kleineren Rasenflächen bieten sich Rasensprenger an, die viel an Arbeit zuverlässig abnehmen. Bei der Auswahl des Modells, sollte auf die Form der Rasenfläche geachtet werden. So lassen sich auch Randflächen problemlos mit dem Wasser erreichen. Sind Büsche und Blumen vorhanden, darf ein Gartenschlauch mit Aufsatz nicht fehlen. Besonders bei größeren Gärten kann ein passender Schlauchwagen dazu viel Arbeit abnehmen. Er sorgt für eine ordentliche Aufbewahrung und unterstützt einen komfortablen Umgang mit dem Gartenschlauch.

Rechtzeitig mit der Bewässerung beginnen

Mit der Bewässerung des Gartens darf nicht zu spät gestartet werden. Sind die Halme bereits braun, kommt zumeist jede Rettung für die Pflanzen zu spät. Der ideale Zeitpunkt für das Wässern ist, wenn die Grashalme nur ein wenig erschlaffen. Damit nicht zu viel bewässert wird, sollte der Wetterbericht beachtet werden. Stehen Sommergewitter an, kann das Bewässern natürlich ausfallen. Beim Rasen sollte prinzipiell beachtet werden, dass er im Sommer eher länger als kürzer ist. So können längere Halme besser Wasser speichern und müssen dadurch später bewässert werden.

Die richtige Uhrzeit und die perfekte Menge für die Bewässerung

Im Sommer ist bekanntlich die Kraft der Sonne besonders groß. Scheint sie am Mittag intensiv vom Himmel, drohen Blätter zu verbrennen, wenn Wassertropfen auf ihnen liegen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die Gartenbewässerung außerhalb der Mittagszeit zu legen. Ideal sind die frühen Morgenstunden sowie die frühen Abendstunden. Doch nicht nur die Tageszeit ist entscheidend für einen gesunden Pflanzenwuchs, sondern auch die Wassermenge. Hier sind die individuellen Bedürfnisse jeder Pflanze zu beachten. Für Rasenflächen gibt es eine Faustformel. Diese besagt, dass pro Quadratmeter Rasen circa 30 bis 40 Liter Wasser benötigt werden. Sollte die Grünfläche unter Wasser stehen und sogar überschwemmt sein, ist eine Schimmelbildung wahrscheinlich.

Das richtige Wasser auswählen

Durch die Auswahl des richtigen Wassers lassen sich Umwelt und monetäre Ressourcen sparen. Daher ist es empfehlenswert, sich eine Regentonne zu kaufen. Mit dieser lässt sich viel Wasser auffangen, was im Anschluss für eine kostenfreie Bewässerung genutzt werden kann. Gleiches zählt für einen Brunnen. Wer eine Wasserader im Garten hat, kann stets mithilfe einer Pumpe kostenfreies Grundwasser beziehen. Dieses ist wie das Regenwasser zudem weniger kalkhaltig und hart, weshalb es den Pflanzen besser bekommt.


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