Erdbeeren - Die leckere Frucht 17.12.2015 10:19


Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse und galt schon in der Steinzeit als ein beliebtes Nahrungsmittel. Die Gartenerdbeere entwickelte sich jedoch erst im 18. Jahrhundert.

Mittlerweile gibt es mehr als tausend verschiedene Sorten und etwa zwanzig verschiedene Arten der Frucht. Erdbeeren sind vor allem wegen ihrem süßen, saftigen Geschmack so beliebt, enthalten aber zusätzlich auch viele wertvolle Vitamine und Mineralien.

Schon längst werden Erdbeeren nicht mehr nur auf großen Feldern angebaut, sondern sind häufig auch in Gärten zu finden. Damit sich die Anpflanzung auch lohnt und man im Sommer tatsächlich Erdbeeren aus dem eigenen Beet ernten kann, sollten jedoch einige Dinge beachtet werden.

Wie werden Erdbeeren angepflanzt?

Die beste Zeit, um Erdbeeren anzupflanzen, ist Mitte Juli. Zunächst werden Erdbeerstauden benötigt, die in jedem Handel schon zu relativ günstigen Preisen erhältlich sind. Dann ist es wichtig, vor dem Pflanzen zu überprüfen, ob der Boden leicht und sandig genug und frei von Unkraut ist, dieses würde den Erdbeerpflanzen schaden.

Um Unkraut zu vermeiden, kann das Beet auch mit Stroh ausgelegt werden. Anschließend sollten die Pflanzen zunächst in Wasser getaucht und schließlich mit einem Abstand von etwa 60 cm gleichmäßig angepflanzt werden.

Wer sein Beet zusätzlich noch düngen möchte, sollte dies etwa einem Monat nach der Anpflanzung tun und darauf achten, dass es sich um stickstoffreichen Dünger mit einem pH-Wert von etwa 6 handelt. Wichtig ist auch, dass es nicht zu einer Überdüngung kommt, was sich leicht durch die Überprüfung des Bodens vermeiden lässt.

Um ein optimales Wachstum der Pflanzen zu erreichen ist eine regelmäßige Bewässerung unbedingt notwendig. Zudem sollte etwa vier Mal pro Jahr der Boden durch Hacken aufgelockert werden. Geerntet werden können die Erdbeeren nach etwa einem Jahr , dabei sollten jedoch nur die wirklich reifen Früchte gepflückt werden.

Wofür lassen sich Erdbeeren verwenden?

Erdbeeren lassen sich in vielen Rezepten einbauen und werden nicht nur für Pudding oder Quark, sondern auch häufig für Fruchtsalate, Torten, Cocktails oder Getränke verwendet.

Aber auch Erdbeermarmelade wird häufig selbst gemacht. Benötigt werden dazu neben den süßen Früchten auch Zitronensaft, Gelierzucker und ein Schuss Rum. Nachdem die Erdbeeren gewaschen und von ihren Blättern entfernt wurden, sollten sie halbiert oder geviertelt werden.

Mit einem Kartoffelstampfer werden sie anschließend leicht zerdrückt und in einem Verhältnis von 3:1 mit Gelierzucker vermischt. Die Marmelade wird schließlich wenige Minuten lang gekocht, bevor der Zitronensaft untergerührt wird.

Zum Abfüllen eignen sich Twist-off-Gläser sehr gut, da diese luftdicht verschlossen werden können. Für einen besonderen Geschmack kann die Marmelade zudem mit etwas Rum verfeinert werden, was jedoch nicht unbedingt notwendig ist.

Sobald die Marmelade erkaltet ist, kann sie auch schon verzehrt werden. Einem leckeren Frühstück mit Erdbeeren aus dem eigenen Garten steht somit nichts mehr im Wege.


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